Ich halte nicht so viel von den jährlichen Neujahrsvorsätzen und mache mir nie welche. Ich denke, dass heute ein genauso guter Tag ist, um eine neue und zugleich gesunde Gewohnheit einzuführen. Doch für einige scheint das neue Jahr -ein Hoffnungsbringer- sehr gut für den Neueinstieg in ein gesundes Leben zu funktionieren.

Auch wenn ich eigentlich schon im letzten Jahr damit begonnen habe, nehme ich mir für das neue Jahr eine Sache ganz bewusst vor:  Ich möchte umschwenken.

 

Von konventioneller Kosmetik auf 100% natürliche Beauty Produkte.

 

Dabei möchte ich Dich mitnehmen.

Vielleicht geht es Dir so wie mir und Du hast Dir nie viele Gedanken um Deine Kosmetikprodukte gemacht. Ich habe einfach alles geglaubt, was die Hersteller auf den Verpackungen versprochen haben und nie habe ich auch nur für eine Sekunde daran gezweifelt, dass diese Produkte nicht gut für mich sein könnten. Was in den Regalen steht, sollte doch sicher sein. Oder etwa nicht?

Mittlerweile achten immer mehr von uns auf die Qualität ihres Essens. Wir hinterfragen, wo bestimmte Lebensmittel herkommen und wie sie behandelt wurden. Ich kaufe so gut es geht immer Bio ein, da ich keine Pestizide, Hormone oder Antibiotika über die Nahrung aufnehmen möchte. Warum machen wir das also nicht auch für unsere Haut?

Alles wir uns auf Die Haut schmieren, gelangt auch in unseren Körper

 

Unsere Haut ist unser größtes Organ, welche nicht nur Dinge (wie Giftstoffe) aus unseren Körper ausscheidet, sondern genau so auch Stoffe hindurch lässt und somit in unseren Körper führt. Dabei ist sie eigentlich eine Barriere, die unseren Körper davor schützen soll, dass keine Eindringlinge hineinkommen können. Doch ist sie trotz ihrer sieben Zellschichten nicht undurchlässig. Mit jeder Haarwäsche, jedem Duschbad, nach jedem Eincremen oder Auftragen von Make Up gelangen schädliche Stoffe in unsern Körper und schädigen diesen.

Denke nur mal an eine Hormoncreme. So etwas gibt es. Es wird von Ärzten verschrieben. Hormone, die man sich auf die Haut schmiert und die trotzdem im Körper wirken.

Alles, aber auch wirklich alles kann durch die Haut in unseren Körper gelangen!

Dies ist vielleicht nicht sofort sichtbar oder nachweisbar und viele möchte etwas anderes behaupten, doch können wir langfristig nicht sagen, ob wir wirklich ohne Schaden davonkommen. Viele der Stoffe, die in modernen Kosmetika verwendet werden, stehen in Verbindung mit Krebs oder sollen Allergien auslösen.

 

Man würde uns doch nie Kosmetik verkaufen, die krank macht!

Das Problem ist, dass man ursprünglich um die Gefährlichlichkeit diverser Stoffe weiß. Doch gelten Richtlininen, die behaupten, dass ein bestimmter Stoff in geringen Maße nicht gesundheitsschädlich sei. Wird dieser Stoff in einem Kosmetikprodukt verwendet, wird lediglich darauf geachtet, dass dieser Stoff nicht die Menge übersteigt, die gesundheitsgefährdend ist.

Eine geringe Menge dieser Stoffe sei also unbedenklich.

Und ist es eventuell auch. Doch bedenken wir nicht, dass in einem Produkt meist nicht nur ein bedenklicher Stoff vorhanden ist, sondern mehrere.

Noch weniger bedenken wir, dass wir nicht nur das eine Produkte verwenden, sondern mehrere Produkte gleichzeitig. 

So summiert sich die Menge dieser Produkte in unserm Körper. Können wir dann immer noch davon ausgehen, dass die gesundgefährdende Menge nicht überschritten wird?

Auch wenn die Sache nicht ganz sicher ist, frage ich mich, ob ich wirklich das Versuchskaninchen spielen möchte?

Möchte ich nicht! 

Ich habe seit der Pubertät mit schlechter Haut zu tun. Ich habe, wie so viele, etliche Produkte aus dem Drogeriemarkt ausprobiert und Stunden beim Dermatologen im Wartezimmer gesessen. Ich habe teilweise echte Granaten verwendet. Clearasil, Fruchtsäureproduket und Co. sind sehr harte Mittel. Sie sind alles andere als sanft oder natürlich. Geholfen hat davon nichts und ich bin eher der Meinung, dass ich mir damit mehr geschadet, als geholfen habe.

Heute weiß ich, was meine Haut braucht und das meiste kommt aus dem Inneren. Schönheit kommt von Innen. Damit meine ich nicht den abgedroschenen Satz, dass wahre Schönheit in einem weichen Herzen liegt (auch wenn dies natürlich stimmt!), sondern damit meine ich, dass unsere Ernährung bestimmt zu 90% dafür verantwortlich ist, wie „schön“ wie wir sind.

 

Ich sage der konventionellen Beauty Industry den Kampf an 

 

Im letzten Jahr habe ich schon damit begonnen, mich mehr mit meinen Kosmetika, deren (giftige) Inhaltsstoffe und Wirkung auseinanderzusetzen. Ganz allmählich habe ich immer mal wieder ein zu 100% natürliches Produkte eingeführt und ein „hartes“ Beautyprodukt entsorgt.

Ich war am Anfang skeptisch.

Was soll Kokosnuss schon für meine Haut richten? Vermutlich bekomme ich davon nur ölige Haut und mehr Pickel!

Es braucht eine kleine Eingewöhnungsphase, die eher damit zu tun hat, die starren Muster aus dem Kopf zu verbannen. Denn ganz klar, was für mich immer: Essen gibts in der Küche, Beauty im Bad. Heute behaupte ich, dass meine Küche das zu Hause meiner Beauty Produkte ist.

Ich schmiere im Neuen Jahr nichts mehr auf meine Haut, was ich nicht auch essen könnte.Na gut, vielleicht gehe ich Babyschritte und greife erstmal auf Naturkosmetikmarken zurück.

Meine Küche ist meine Bad, mein Bad ist meine Küche.

 

Ich nehme Dich mit und zeige Dir wie wunderbar die Natur für Deine Haut und deinen gesamten Körper ist. Hast Du schon ein Beautyprodukte aus Deiner Küche ausprobiert? Ob Avocado, Olivenöl oder Kokosnussöl, was ist Dein persönlicher und natürlichster Beauty Hack?

4 comments on “Wenn Kosmetik krank macht – Mein Vorsatz für’s neue Jahr”

  1. Hallo liebe Julia,

    vielen Dank für den tollen Beitrag. Ich hab ebenfalls mit schlechter Haut zu kämpfen und möchte nun auch auf Naturkosmetik umsteigen.
    Hast du hier einen Tipp für mich was du verwendest? Welches Waschgel/Tagescreme/Make up Fluid …? 🙂

    Ich freue mich über deine Rückmeldung!

    Liebe Grüße,
    Selina

    • Liebe Selina,

      ich verwende zum Abschminken Kokosöl und die Elfenbein Gesichtsreinigungsseife von Manna (https://mannaseife.de/produkte/seifen/seifen-2/elfenbein-gesichtsreinigungsseife-100-vegan). Da ich relativ trockene Haut habe verwende ich super gern die Creme Skinfood von Weleda und verwende darunter gern ein Öl (momentan Tamanu Öl). Außerdem habe ich noch eine gemischte Creme mit Zink von meinem Naturheilpraktiker in Australien bekommen.

      Beim Make Up bin ich vor einiger Zeit auf das Mineral Makeup von Andrea Biedermann umgestiegen (https://www.mineral-puder.de/). Am Anfang war es sehr gewöhnungsbedürftig, doch wenn man ein Mal den Dreh raus hat, ist das Make Up super. Manchmal verwende ich noch etwas flüssiges Make Up. Hier habe ich YoungBlood für mich entdeckt.

      Ansonsten kann ich nur sagen, dass meine Haut eher durch meine Ernährung und Stress beeinflusst wird.

      Alles Liebe
      Julia

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