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die richtigen Fette bei PCOS OlivenolDie richtige Ernährung bei PCOS ist wichtig und hat auch bei mir zum wesentlichen dazu beigetragen, dass ich heute sagen kann diese Hormonstörung mehr als gut im Griff zu haben.

Der Nummer 1 Tipp bei PCOS lautet oft eine kohlenhydratarme Ernährung. Auch manche Ärzte machen vor diesem Ratschlag nicht halt. Das ist meist recht pauschal und stimmt wirklich nicht bei jeder Frau.

 

Nicht nur Kohlenhydrate spielen bei PCOS eine wichtige Rolle

 

Ja, es gibt junge Frauen, die auf jeden Fall weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen sollten. Doch gibt es auch einige Frauen, den gerade eine Reduzierung von Kohlenhydraten nicht gut tut und das Hormonsystem nur noch mehr durcheinanderbringt. Ich war eine von ihnen. Frauen brauchen Kohlenhydrate! (Lies warum in diesem Artikel).

Doch während sich alle auf die Kohlenhydrate versteifen, werden andere wichtige Faktoren in der Ernährung ausgelassen. Und genau das Auslassen dieser Aspekte und das Fokussieren auf das Weglassen von Kohlenhydraten, wirft uns völlig aus dem Gleichgewicht.

 

Fette sind ein wichtiger Faktor bei PCOS

 

Auch Fette spielen in unserer Ernährung eine wichtige Rolle. Oft werden sie weggelassen und kaum beachtet. Oder wir essen Fette, die unserem Körper schaden und davon sogar nicht zu selten.

Ich habe es mir persönlich zur Aufgabe gemacht nicht nur meinen Kohlenhydratkonsum zu beobachten, sondern lasse auch keine ungesunden Fette mehr in meinen Speiseplan. Nicht nur Transfette in Keksen, Schokolade und Fertigprodukten habe ich aus diesem gestrichen.  Auch viele Pflanzenfette, wie Sonnenblumen- oder Rapsöl habe ich aus meiner Küche verbannt.

Olivenoel bei PCOS

Spätestens im Körper wird Rapsöl ranzig

Viele Pflanzenöle enthalten vorrangig (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren. Diese sind besonders instabil und anfällig für Oxidation, was schnell durch die falsche Lagerung (bei Licht und Wärme) passieren kann. Das Öl wird ranzig. Das kann selbst schon im Supermarkt passieren. Was bis dahin nicht geschehen ist, passiert spätestens bei uns im Körper. Auch dort oxidieren diese Fettsäuren. Das schadet unserem Körper und erhöht sogenannte Entzündungsprozesse. Genau das können wir bei PCOS und allen anderen Krankheiten absolut nicht gebrauchen.

Aus diesem Grund kommen bei mir nur noch ein paar ausgewählte Fette zum Einsatz. Sonnenblumen-, Raps- oder Nussöle, welche oft und gern in deutschen Haushalten verwendet werden, esse ich nicht mehr. Wie Felix von Urgeschmack schön in seinem ArtikelIst Rapsöl gesund?formuliert hat, wurden diese Pflanzenfette besonders in den 60er Jahren vermarket, als eine Phobie gegenüber tierischen Fetten einsetzte. Auch wenn wir mittlerweile mehr über gesunde Fette wissen, hält sich der Konsum von diesen Pflanzenölen hartnäckig.

 

 

Frauen mit PCOS sollten zu jeder Mahlzeit eine Portion Fett essen

 

Aber nicht alle Fette sind für unseren Körper schädlich. Die richtigen Fette brauchen wir sogar unbedingt täglich -am besten zu jeder Mahlzeit!

Fette bei PCOS_Nussbutter

Warum wir Fette brauchen? Hier ein paar (lebenswichtige) Beispiele:

 

  • Zellwände bestehen aus Ihnen
  • Sie sind Bausteine für Hormone
  • Manche Vitamine brauchen Fett, um aufgenommen und im Körper transportiert zu werden
  • Sie machen uns länger satt
  • Sie verlangsamen die Abgabe von Glukose ins Blut (bei Insulinresistenz ein Riesenvorteil)

 

 

Die besten Fette & Öle für Deine Hormone

 

In meinem Artikel „Was essen bei PCOS“ habe ich schon darauf hingewiesen, dass gesunde Fette und Omega 3-Fettsäuren sehr wichtig bei PCOS sind. Oft essen wir zu wenig davon. Ich rate allen Frauen mit hormonellen Störungen zu jeder Mahlzeit eine Portion Fett zu sich zu nehmen. Übertreiben sollten wir es aber trotzdem nicht!

Fisch bei PCOS

Greife immer zu diesen Fetten:

 

 

Aber selbst gute Fette oxidieren, wenn sie hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Daher verwende ich die oben genannten Fette für verschiedene Mahlzeiten.

 

Olivenöl in kalten Speisen

So kommt Olivenöl besonders kalt zum Einsatz, da der Rauchpunkt geringer ist. Das heißt in Salaten und Dressings oder Hummus.

 

Ghee und Kokosöl für’s Braten, Kochen, Baken

Mit Ghee, Butter und Kokosöl koche und backe ich sehr gern, da diese höhere Temperaturen gut abkönnen.

 

Leinsamen frisch schroten –Für eine optimale Verwertung

Meine Samen schrote ich oft ganz frisch, um die die gesunden Fette besser für den Körper zugänglich zu machen und gleichzeitig die zellschädigende Oxidation zu mindern. Lese mehr dazu bei Julie feels good.

Overnight oats

Bester Tipp bei PCOS

Jeden Morgen kommen Leinsamen in mein Porridge –frisch geschrotet. Meine Kundinnen erfahren bei diesem simplen Tipp, dass ihr Porridge oder Oatmeal viel länger satt hält. Der Blutzuckerspiegel bleibt im Lot, was beim PCO-Syndrom sehr wichtig ist. Gleichzeitig sind Leinsamen eine preiswerte Alternative zu Chia-Samen und regulieren ganz nebenbei noch unsere Hormone. Sie boosten nämlich Östrogen und helfen gleichzeitig Östrogen Im Körper auszubalancieren.

Hast Du das schon gewusst? Welche Fette und Öle verwendest Du am liebsten? Ich freue mich wahnsinnig über Eure Kommentare.

 

P.S. Du möchtest mehr zum Thema Fette erfahren? Höre Dir unbedingt diesen Podcast von Melissa Ambrosini an (auf Englisch).

3 comments on “Welche Fette Du bei PCOS essen solltest”

  1. Hallo du liebe,

    vielen Dank für deinen wie immer sehr liebevollen Beitrag.
    Was hälst du persönlich von MCT Öl? Ich nutze es seit längerer Zeit und mag es sehr, da es auch gesundheitlich von Vorteil sein soll ;).
    Sonst verwende ich auch gern Oliven und Kokosöl.
    Findet bei dir in der Küche auch Leinöl seinen Einsatz?

    Liebste Grüße,
    Antje

    • Hallo liebe Antje,

      ich habe auch schon viel über das MCT Öl gelesen, verwende es aber persönlich nicht. Hast Du denn gesundheitliche Vorteile bei Dir feststellen können? Das interessiert mich wirklich sehr 🙂

      Leinöl verwende ich auch nicht, sondern wirklich nur frische & geschrotete Leinsamen. Allerdings ist Leinöl eine gute Quelle für die tollen Fettsäuren, sollte aber unbedingt kaltgepresst und in dunkler Flasche kommen und unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es ist definitv kein schlechtes Öl, aber eines was besonders anfällig für Oxidation ist.

      Ganz liebe Grüße
      Julia

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