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Hach, Weihnachten steht nun fast vor der Tür. Die Vorbereitungen für’s Fest laufen bei manchen schon auf Hochtouren. Auch bei mir wurde bereits gebacken (z.B. meine leckeren, glutunfreien Spekulatius) und das Haus mit Kerzen dekoriert.

Bei mir läuft Weihnachten dieses Jahr allerdings mal etwas anders ab. Ich verkrümle mich. Ich werde das besinnliche Fest nicht mit meiner Familie verbringen, sondern mich im kalten Norwegen verwöhnen lassen.

 

Weihnachten ohne Familie

Es viel mir etwas schwer diese Entscheidung zu fällen. Auch wenn ich den Wunsch, Weihnachten mal nicht zu Hause mit der Familie zu verbringen, schon in den letzten Jahren verspürte, machte ich es doch nie. Schließlich ist es das Fest des Jahres, wo alle zusammenkommen und gemeinsam ein Festmahl einnehmen. Doch war ich nie so wirklich glücklich. Ein Teil der Familie ist gestresst. Ein anderer versammelt sich und erzählt über die Gebrechen und Krankheiten der Menschheit.

Ich liebe meine Familie und jeden Einzelnen darin. Doch sind Familienzusammenkünfte für mich meist anstrengend und mein Herz schmerzt jedes Jahr, weil eine wichtige Person fehlt. Ich habe das Gefühl mal rauskommen zu müssen. Mit der Tradition zu brechen. Meine Familie sehe ich trotzdem. Eben nur nicht an den üblichen Weihnachtsterminen. Ich bin mir sicher, dass sie ich ohne mich ein tolles Fest haben werden.

 

Weihnachten in Norwegen

Stattdessen werde ich Weihnachten in Trondheim mit der Familie meines Freundes verbringen. Ich bin gespannt, was man dort so zu Weihnachten alles veranstaltet, was die typischen Speisen sind. Auch ist seine Familie etwas größer und somit viel lebhafter, der Altersdurchschnitt etwas jünger. Ich freue mich sehr darauf. Und vielleicht erhöhe ich mit meinem Aufenthalt in Norwegen sogar die Wahrscheinlichkeit weiße Weihnachten zu haben.

Ich lasse mich also eher bekochen. Wie jedes Jahr eigentlich. Ich bin unglaublich dankbar, dass es in meiner Familie (auf beiden Seiten) so unglaublich gute Köche gibt, die jedes Jahr auf’s Neue die Planung und Durchführung des Weihnachtsmenüs übernehmen. Der Koch scheint immer am gestressten von allen Familienmitgliedern.

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Doch muss ein Weihnachtsmenü immer gleich stressig sein?

Geht es nicht auch einfacher?

Ich denke schon.

Man kann unfassbar leckere Gerichte erstellen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ich habe mir ein Weihnachtsmenü überlegt, was weder teuer noch zu aufwendig ist. Den Anfang macht eine leckere Rote-Bete-Suppe, die nicht einfacher zubereitet werden könnte. Sie bildet die Vorspeise für mein besinnliches Weihnachtsfestmahl.

Weihnachtliche Rote-Bete-Suppe mit geröstetem Gemüse, Kokos, Orange und Zimt

Natürlich finde ich die Suppe geschmacklich hervorragend, aber noch viel ansehnlicher finde ich die unschlagbar tolle Farbe. Einfach wird es, wenn Du alle Zutaten im Ofen röstest. So bekommt die Suppe ein leichtes Röstaroma. Die Pastinaken, welche im Winter Saison haben, geben der Suppe mehr Sämigkeit, können aber ohne Probleme durch Kartoffel ersetzt werden. 

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Das geröstet Gemüse wird dann ganz fix mit den restlichen Zutaten im Vitamix oder anderen guten Standmixer zu einer leckeren Suppe püriert. Abgerundet und noch weihnachtlicher wird es durch den Saft einer frischen Orange sowie einer Prise Zimt.

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Du musst für dieses Rezept noch nicht mal viel Abwaschen. Wenn das mal nicht ein riesen Pluspunkt ist. Lediglich das kleine Backblech und der Vitamix müssen gereinigt werden. Und der Mixer kann sich ja bekanntlich auch gut alleine reinigen.

Weniger Stress kann doch eine Vorspeise in Form von Roter-Bete-Suppe nicht bereiten, oder?

Das Rezept zur Rote-Bete-Suppe

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Zutaten:

  • 4 frische Knollen Rote Bete (geschält und und Würfel geschnitten)
  • 2 Pastinaken (in Würfel geschnitten)
  • 3 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 EL Kokosöl (geschmolzen)
  • 500 ml Gemüsebrühe (heiß)
  • 250 ml Kokosmilch
  • Saft einer Orange
  • eine Prise Zimt
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Heize Deinen Backofen auf 180° Umluft vor.

Gebe die Rote Bete, Pastinaken, Schalotten und Knoblauch auf ein kleines Backblech. Beträufle das Gemüse mit dem Kokosöl und mische anschließend alles gut durch. So, dass das Öl am Gemüsen haftet. Keine Angst, wenn Dein Gemüse aus dem Kühlschrank kommt, kann das Kokosöl an dem Gemüse wieder hart werden. Das ist kein Problem, wird es doch im Ofen wieder flüssig. Dort bäckst du das Gemüse nämlich für 30 Minuten.

Gebe das gegarte Gemüse in Deinen Standmixer und füge die restlichen Zutaten hinzu. Auf höchster Stufe zu einer Suppe verarbeiten.

Zum Schluss kannst Du die Suppe ganz einfach direkt vom Standmixer in kleine Suppenschüssel gießen.

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Vitamix.

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