Schokokuchen ist sicherlich einer meiner liebsten Kuchenvarianten. Seit dem ich allerdings Carob entdeckt habe, wird Kakao bei mir regelmäßig durch Carob ersetzt. Das bekommt mir persönlich etwas besser.

Alle die etwas zu sehr auf Koffein reagieren, oder von Schokolade schlechtere Haut bekommen, werden Carobpulver lieben.

 

Carob anstatt Kakao im Schokokuchen

Nun liebe ich geschmolzene Schokolade in meinem Kuchen. Sie macht den Kuchen besonders reich, doch Carobschokolade habe ich bei uns noch nicht entdeckt. Ich mache mir meine Schokolade für gewöhnlich selber, jedoch habe ich noch nicht die perfekte Kombination gefunden, dass man sie wieder schmelzen könnte, sodass man sie im Kuchen verarbeiten kann. Meist wird sie etwas klumpig und das macht sich für die Glasur nicht besonders hübsch. Daher habe ich bisher für die Glasur eine vegane Schokolade verwendet, im Teig an sich habe ich meine eigene Schokolade abgewandelt in den einzelnen Zutaten untergemischt.

 

Rote Bete für einen saftigen Schokokuchen, der auch noch gesund ist

Saftiger Schokokuchen mit Carob

Wer mich kennt weiß, dass ich fast immer einen Weg finde Gemüse in Rezepten zu verarbeiten. Auch wenn es eigentlich süße Rezepte sind und Gemüse für gewöhnlich eher nicht darin vorkommt, sind Gemüsesorten, wie Zucchini, Möhren oder Rote Bete ganz besondere Kuchenzutaten. Sie geben mit ihrem Wassergehalt und den Ballaststoffen eine unglaubliche Saftigkeit an den Kuchen weiter. Das solltest Du unbedingt mal ausprobieren!

Ich verspreche Dir, dass Du die Rote Bete überhaupt nicht in dem Kuchen schmecken wirst. Dieser Kuchen war der Geburtstagskuchen für meinen Partner, der rein gar nichts von dem Gemüse darin geahnt hat. Er fand den Schokokuchen einfach nur richtig lecker.

Schokokuchen mit Roter Bete

 

Das Rezept für meinen saftigen Schokokuchen mit versteckter Rote Bete

 

  • 150g Kakaobutter (geschmolzen)
  • 125g Butter, Kokosnussöl oder Ghee (Zimmertemperatur)
  • 100g Kokosnusszucker
  • 4 Eier (Raumtemperatur)
  • 1 frische Rote Bete (zirka 100g)
  • 200g Mandeln (alternativ gemahlene Mandeln)
  • 50 Carob- oder Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 gehäufter EL fette Kokosmilch aus dem Kühlschrank
  • etwas Vanilleexrakt
  • Eine Prise Salz

 

  • Eine Tafel vegane Schokolade
  • 1 EL fette Kokosmilch
  • Beeren und Kokos-Chips zum Garnieren

 

Zubereitung:

Tipp: Du kannst den gesamten Teig auch im Hochleistungsmixer zubereiten. So habe ich es gemacht, da ich keine Rührmaschine habe. Du musst lediglich zuerst die Mandeln zerkleinern (Schritt 2), sie in eine extra Schüssel füllen und anschließend mit Schritt 3 (die Rote Bete im Mixer zerkleinern) weitermachen und diese zu den Mandeln geben. Anschließen kannst Du im leeren Mixer mit Schritt 1 fortfahren und die restlichen Zutaten ab hier Schritt für Schritt hinzugeben.

1. Heize Deinen Backofen auf 180°C vor. In einer Rührschüssel schlage die Butter/Kokosöl/Ghee, Salz und Vanilleextrakt mit dem Zucker schaumig. Rühre ein Ei nach dem anderen darunter.

2. Gebe die Mandeln in einen Hochleistungsmixer und verarbeite sie zu einem groben Mehl. Vermenge diese mit dem Carob/Kakaopulver und rühre sie mit der Kokosmilch unter die Ei-Zucker-Masse.

3. Schäle die Rote Bete und schneide sie in Würfel. Gebe die Würfel in einen Hochleistungsmixer und mit der „Puls-Funktion“ zerkleinere sie in ganz kleine Stücke. (Alternativ kannst Du sie auch raspeln). Hebe sie anschließend unter den Teig. Zum Schluss rühre noch die geschmolzene Kakaobutter unter.

4. Fülle den Teig in einer Kuchenform (ø 20cm) und backe ihn auf mittlerer Schiene für zirka 30 Minuten. Lasse den Kuchen anschließend für 15 Minuten abkühlen.

5. In der Zwischenzeit schmelze die Schokolade über dem Wasserbad mit der fetten Kokosmilch und verstreiche die Masse auf den Kuchen. Dekoriere nach Belieben mit Blaubeeren und Kokoschips.

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