Hallo meine Liebe,

ich hoffe Du bist gut in das neue Jahr 2018 gestartet. Ich habe mich in letzter Zeit sehr mit dem Thema Motivation auseinandergesetzt bzw. damit, wie ich meine Motivation in Aktion bringen kann.

Mit Motivation Durchstarten

Eines meiner größten Probleme ist es meine Vorstellungen, Wünsche und Ideen umzusetzen. Ich spüre die Motivation etwas zu verändern, etwas zu erschaffen, aber dann lande ich immer wieder im gleichen Trott es letztendlich nicht zu tun. Diese Angewohnheit führte dazu, dass ich mich fühlte, als würde ich feststecken. Feststecken in meinem eigenen Leben, ohne die Kraft zu haben wirklich etwas bewegen und ändern zu können. Kennst Du das?

 

Deine negative innere Stimme tötet Deine Motivation

Ganz klar ein Zeichen, dass da eine innere Stimme in mir drin sehr negativ auf mich einredet. Wir alle haben diese Stimme, die uns Zweifel einredet und sagt, dass wir bestimmte Dinge eh nicht schaffen können. Auch wenn wir diese Stimme nicht bewusst wahrnehmen, hindert sie uns daran unsere Ideen umzusetzen und endlich etwas zu verändern. Das kann selbst der Wunsch sein endlich wieder mit dem Klavierspielen anzufangen oder liebevoller, auf den Partner einzugehen.

 

Bewusstsein schafft Motivation

Der erste Schritt seine Motivation und die Fähigkeit seine Motivation in Aktion zu setzen, ist das Bewusstsein dafür zu schaffen. Damit meine ich auch das Bewusstsein dafür, dass wir uns selbst klein und schlecht zu reden, das Bewusstsein, dass wir Wünsche und Ideen überhaupt haben und dass wir diese nicht in die Wirklichkeit rufen.

Ich habe mich mit diesem Bewusstsein sehr intensiv in den letzten 2 Jahren auseinandergesetzt. Der wichtigste Anstoß dafür war das Buch von Melissa Ambrosini „Mastering your inner mean girl“ (leider immer noch nur auf Englisch erhältlich). Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet und zu gelassen, dass ich folgende Dinge in meine Leben integriere und wertschätze:

Das Lesen von Büchern über Selbstverwirklichung und Spiritualität
– Das Hören von motivierenden und informativen Podcasts
– Das Integrieren von „Self-care“ in mein Leben
– Mehr Liebe und Positivität in meinem Leben
– Mehr auf meine inneren Bedürfnisse hören, sie entdecke und ihnen Raum zu geben

sprachen der liebe

Ich habe also all diese Dinge in meinem Leben integriert, mich Selbst besser kennengelernt und herausgefunden, was meine Passion ist und welche Werte mir wichtig sind. Ich fühlte mich viel freier und habe echte Wertschätzung für mein eigenes Ich und mein Leben gefunden.

 

Bewusstsein allein reicht nicht

Doch ich steckte immer noch in diesem Hamsterrad fest Ideen für meine berufliche Zukunft zu haben, ohne sie umsetzen zu können. Auch hier ist immer noch meine innere Stimme am Werk sowie viele andere Aspekte, die mich zurückhalten. Als mir Ende 2017 das Buch „Das Motivationsmanifest“ von Brendon Burchard* vor die Füße viel, ein Zeichen des Universums, musste ich es lesen. Ich sollte es verschlingen und meinen Anstoß für die Umsetzung meiner Motivation finden.

 

Intentionen in Gewohnheiten umsetzten

Daher fing ich schon im letzten Jahr an meinen Intentionen in Gewohnheiten umzusetzen. Diese haben eine große Wirkung in meinem Leben. Diese bewusst gewählten Intentionen und Gewohnheiten helfen mir dabei, dass ich dranbleibe und Schritte zu unternehmen, die mich meinem großen Ziel näherbringen. Diese Gewohnheiten sind meine Konstanten, die Wollen und Disziplin in mein Leben integrieren und so Motivation manifestieren.

Motivation kommt nicht von allein. Motivation muss und kann man kreieren, wenn man sich das Mind-Set und die Umgegeben dafür schafft. Meine 3 Intentionen und Gewohnheiten helfen mir dabei und können auch Dir helfen.

slider-gewohnheiten

1. Schreibe ein Journal/Morning Pages

Wenn ich morgens aufwache, schreibe ich als erstes in mein Journal. Na gut davor gehe ich vielleicht kurz zur Toilette und schiebe mir einen Löffel Kokosöl zum Ölziehen in den Mund. Dann klettere ich aber gleich wieder in mein Bett und schreibe einfach alles, was meine Gedanken durchkreuzt, nieder.

Das Schreiben schult die bewusste Verbindung zu Deinen Wünschen und Ideen. Es ist eine kreative Art sich selbst zu entdecken und kann die Motivation erhöhen. Außerdem hilft es mir dabei einen positiven Start in den Tag zu kreieren, da ich mich bewusst bemühe alles etwas positiver zu formulieren und Dankbarkeit zu integrieren. Das Formulieren von Dingen, für die wir dankbar sind, hat eine kraftvolle Wirkung, wie wir den ganzen Tag wahrnehmen.

meditation

2. Meditation

Nach meinen Morning Pages (und dem Ölziehen), putze ich für gewöhnlich meine Zähne und trinke ein großes Glas Wasser. Danach setze ich mich für 10 Minuten auf mein Mediationskissen und meditiere. Ich habe mit nur 5 Minuten angefangen und mich langsam gesteigert. Mein Ziel sind 20 Minuten pro Tag, aber dafür gönne ich mir Zeit. Hierfür wende ich die App Insight Timer. Hier gibt es zahlreiche kostenlose geführte Mediationen (auch auf Deutsch). Du hast aber auch die Möglichkeit Dir eine Uhr zustellen, um auf eigene Faust zu meditieren. Das steigert Deine Motivation auf lange Sicht.

Das Meditieren nach den Morning Pages ist besonders gut, da man beim Aufschreiben alle Gedanken loslassen kann und so mit „leeren“ Kopf besser in die Meditation findet.

3. Schaffe Dir ein Umfeld, was Dich motiviert.

Mache Dir bewusst, dass Du immer eine Wahl hast. Du wählst, ob Du heute an Deinen Zielen arbeitest oder nicht. Du entscheidest, ob Du heute etwas Gutes für Dich tust oder nicht. Du entscheidest, ob Du Dich mit Leuten umgibst, die dich motivieren oder nicht. Höre auf äußere Umstände für Dein Handeln oder Deine Situation verantwortlich zu machen. Beginne noch heute Dein Umfeld so zu formen, dass Deine Bedürfnissen nach Motivation gestillt werden.

Entscheidest Du Dich dafür, dass Du äußere Umstände für Deine jetzige Situation verantwortlich machst, gibst Du Macht ab und rutschst in die Rolle des Opfers. In diese Rolle habe auch Ich mich ständig begeben, bis mir klar wurde, dass ich das alles in meiner Hand habe.

 

Verbringe Zeit mit Menschen, die Dich unterstützen und motivieren

Anstatt Zeit mit Leuten zu verbringen, die mich runterziehen und ständig meine Ziele und Motivationen hinterfragen und in Frage stelle (was ich eh schon genug von mir aus mache), räume ich mir mehr Zeit ein mich mit Leuten zu umgeben, die mich motivieren.
Sobald ich feststelle, dass ich im Sumpf von Negativität versinke, kontaktiere ich meine Freundin, die die gleichen Werte hat, wie ich und an ähnlichen Zielen arbeitet.

Habe ich diese Freunde nicht dann suche ich sie mir. Es gibt so viele Gruppen auf Facebook oder sogar reale Meet Up Treffen mit Leuten, die die gleichen Ziele und Motivation haben. Sich mit solchen Leuten zu treffen, kann am Anfang Angst einflößen (Keine Sorge an diesem Punkt war ich auch!), aber nach diesen Treffen habe ich mich so lebendig und bis zum Rand gefüllt gefühlt. Solche Freunde sind Gold wert. Sie pushen Dich und geben Dir den Boost, den Du brauchst.

Motivation

Frage Dich öfter, was Du gerade fühlst

Das beutetet aber auch, dass Du mehr darauf achten musst, was Du gerade in diesem Moment fühlst. Sei in diesem Moment und ertappe Dich dabei, dass Du gerade negativ denkst. Warum denkst Du negativ? Wie fühlst Du Dich dabei? Was ist der Auslöser für diese Gefühle? Beantworte diese Fragen im Stillen und dann frage Dich, was Dir dabei helfen kann positiv zu denken. Was würde Dich jetzt motivieren? Was würde Dir in diesem Moment gut tun? Beantworte auch diese Fragen und dann –ganz wichtig!- HANDEL! Ergreife die Chance und mache genau das, was Dich motivieren würde. Du hast die Wahl! Jeden. Tag. Jede. Minute.

Hast Du weitere Tipps, die Dich motivieren? Schreibe sie mir gern in die Kommentare.

Noch mehr gesunde Gewohnheiten für 2018 findest Du hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*