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Ich hatte Euch auf Instagram gefragt, was ihr für Wasser trinkt. Fast 75% von Euch trinken mittlerweile reines Leitungswasser. Die Gründe sind verschieden, aber das Schleppen von Mineralwasserflaschen vom Supermarkt nach Hause und der Verzicht auf unnötiges Plastik sind die Hauptgrüne für Euch. Obwohl die Meinungen über die Qualität des Leitungswasser manchmal etwas auseinander gehen, denkt der Großteil von Euch (über 90%) das unser Leitungswasser von guter Qualität ist. Doch räumt ihr auch ein, dass das wohl sehr vom Standort abhängig ist.

Wasser Umfrage

Eure Antworten zeigen mir, dass auch ihr Euch ein paar Gedanken um Euer Wasser macht. Heute möchte ich Euch meine Wassergeschichte erzählen, warum ich Leitungswasser trinke und weshalb ich es lieber durch einen Filter laufen lassen. 

 

Früher gab es bei mir gekauftes Mineralwasser

 

Ich hab eigentlich schon immer Wasser getrunken (wenn wir von meiner Kindheit absehen). Früher haben wir Mineralwasser mit Kohlensäure in Glasflaschen gekauft. Später als ich alleine lebte kaufte ich mir eine Zeit lang die großen Plastikwasserflaschen beim Discounter.

Meine Familie hat damals nie Wasser aus der Leitung getrunken -so weit ich mich erinnern kann. Viele Verhaltensmuster übernehmen wir einfach ohne sie zu hinterfragen. So hab ich vor einigen Jahren Leitungswasser überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Einfach, weil ich es so nicht von meiner Familie mitbekommen habe.

 

Mein Schwenk zum Leitungswasser ohne Plastik

Das sollte sich erst mit einem Auslandsaufenthalten im Jahr 2013/14 in Australien und Norwegen ändern. Dort ist es nämlich nicht wirklich üblich Mineralwasser zu kaufen. Auch wenn mir die Qualität des Leitungswassers in Australien zu bedenken gab (und es mir am Anfang gar nicht schmeckte), weil hier Chlor und Florid zugesetzt werden, trank ich es trotzdem aus der Leitung. Einfach, weil es mir nicht möglich war es in Flaschen zu kaufen. Doch es lehrte mich auch das Leitungswasser in Deutschland mehr zu schätzen. Denn im Allgemeinen haben wir eine sehr gute Wasserqualität.

Nach Norwegen (wo das Wasser aus der Leitung übrigens bombig schmeckt) trank ich auch in Deutschland weiterhin fleißig aus der Leitung. Es war einfach bequemer. Zusätzlich fing ich an mich viel mehr mit meiner Hormonstörung PCOS zu beschäftigen. Plastik steht eng in Verbindung mit Hormonstörungen. Aus diesem Grund kam Plastik nicht mehr für mich in Frage. Ich legte mir Glaswasserflaschen zu und füllte mir mein Leitungswasser darin ab.

Leitungswasser

Das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland: Wasser

Doch so ganz überzeugt war ich noch nicht, denn Plastik ist nicht das einzige Problem bei Hormonstörungen und anderen Krankheiten. Auch andere Gifte (wie Pestizide, Rückstände der Antibabypille oder Antibiotika) können den Körper beeinflussen. 

Auch wenn das deutsche Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel ist und wir eine strenge Trinkwasserverordnung haben, bedeutet es nicht, dass sich in unserem Wasser nichts befindet, was dort nicht hingehört.

Zu rund 70% soll unser Leitungswasser aus Quell- und Grundwasser bestehen. Der Rest kommt aus Flüssen, Seen etc. Dieses Wasser wird immer analysiert und aufbereitet. Doch diverse Schadstoffe können sich schon im Grundwasser befinden. Das liegt zum einem an der Landwirtschaft und Nitrate, Düngemittel und andere Stoffe können ins Grundwasser sickern und zum anderem an unseren eigenem Abwasser, mit welchen Medikamentenrückstände runtergespült werden.

 

Befinden sich Schadstoffe in unserem Trinkwasser?

Obwohl dieses Wasser in den Wasserwerken gefiltert wird, sind diese Filter nicht “kleinmaschig” genug, um diese Minipartikel an z.B. Medikamenten nicht rauszufischen. Trotzdem gilt es als unbedenklich, weil sogenannten Höchstwerte nicht überschritten werden (dürfen). Der Anteil an Schadstoffen soll dadurch so gering sein, dass es für unsere Gesundheit keine Gefahr darstellen soll.

 

Aber trotzdem befinden sich im Trinkwasser Rückstände!

Und ich frage mich, ob wir diese Höchstgrenzen nicht irgendwann überschreiten, weil wir täglich auch schädliche Dinge einatmen, sie auf unsere Haut schmieren oder Pestizide, Hormone und Antibiotika durch unsere Nahrung aufnehmen – zusätzlich zu den Medikamenten und Hormonen, die wir vermutlich selbst einnehmen müssen. Die Höchstgrenzen überschreiten wir nie, wenn wir ein Produkt einzeln betrachten.

 

Doch was ist mit dem großen Ganzen? Zählt das nicht?

 

Da ich mich schon vor einiger Zeit auf ein so schadstofffreies Leben, wie möglich eingefahren habe, war für mich schon lange klar, dass auch beim Wasser keine Abstriche gemacht werden sollten. Ich verwende schon seit einiger Zeit reine Naturkosmetik, kaufe so oft es geht Bio-Lebensmittel, verwende kein Parfum, putze mit umweltfreundlich Reinigungsmittel und besitze jetzt eben auch gefiltertes Leitungswasser. Hierbei habe ich mich für das Filterprinzip von The Local Water* entschieden bzw. kam der Filter genau dann zu mir, als das Thema bei mir persönlich am größten war und mir klar war, dass mir der einfache Tischfilter nicht mehr ausreicht.

Wasserqualitaet

Mein Trinkwasser ist gefiltert

Mineralwasser kommt in Norwegen für mich auf keinen Fall in Frage. Man kann es nämlich nur in Plastikflaschen kaufen. Glasflaschen Fehlanzeige. Aber das macht hier einfach auch keiner. Das Trinkwasser hat eine sehr gute Qualität und schmeckt hervorragend. Nur in Berlin schmeckte mir das Wasser oft zu kalkig (mein Freund mochte es nie und wir mussten es für ihn immer kaufen). Um auf Nummer sicherzugehen, dass ich auch wirklich so wenig Schadstoffe wie möglich zu mir nehme, steht seit über einem Monat nun der Filter von The Local Water* neben unserem Wasserhahn. Der kann nämlich nahe zu (na fast – 99,995%) aller Bakterien, Pestiziden, Hormone, Medikamentenrückstände, Rückstände von Rohrleitungen und vieles mehr aus dem Wasser ziehen und soll dabei noch die wichtigen Mineralien im Wasser lassen.

 

Meine Gesundheit ist mir wichtig 

Ich hinterfrage schon lange, was uns als unbedenklich und “normal” dargestellt wird. So hinterfrage ich auch “Höchstgrenzen” und bin zum Entschluss gekommen, dass ich mich auf diese Grenzen nicht verlassen möchte. Ich bin nicht ohne Grund krank geworden. Ich hab so viel für meine Hormone getan und das mit Erfolg. Heute habe ich kein PCOS mehr. Und auch meine Histaminunverträglichkeit könnte mit dem Leitungswasser in Verbindung stehen. Ich hatte nämlich einen kleinen Kupferüberschuss (kann durch Kupferrohre entstehen) im Körper, welcher in Verbindung mit Histaminintoleranz steht. Mit Hilfe vom Einsatz diverser Mineralstoffe habe ich diese Unverträglichkeit nun im Griff.

Für mich gibt es kein Leben mehr ohne Wasserfilter. Zu viel steht und fällt mit unserer Ernährung und den enthaltenen Chemikalien. Ich sage “Nein” zu Schadstoffen -so gering sie auch sein mögen. Im Großen und Ganzen (und auf langer Sicht) schädigen sie uns vielleicht mehr, als wir momentan annehmen. Und dennoch wünsche ich mir, dass wir mehr Leitungswasser trinken. Denn abgepacktes Wasser aus anderen Ecken der Erde ist ebenfalls keine Lösung. Die Kampagne von The Local Water, unser eigenes Leitungswasser populär und ohne Schadstoffe genießbar zu machen, finde ich daher super und unterstütze ich aus vollem Herzen. 

Was ist mit Dir? Was für Wasser trinkst Du? Verwendest Du einen Filter?

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