Pumpkin Hummus_Der Herbst ist im vollem Gange und das beutetet die Kürbisse, die jetzt Season haben, müssen verarbeitet werden. Auch wenn ich momentan in Australien bin und hier nun endlich der Frühling antanzt, bin ich in Gedanken ganz bei euch.

Ich finde den Herbstanfang für gewöhnlich richtig schön. Alles ist golden und man kann es sich nun langsam mit einem einer Tasse heißen Kakao auf der Couch bequem machen.

Das beste Gemüse, was der Herbst zu bieten hat, ist der Kürbis! Die Farbe spiegelt die goldenen Monate perfekt wieder und aus dem Ofen mit etwas Öl, Honig und Salz schmeckt er einfach nur himmlisch.

Doch lässt er sich sehr vielfältig einsetzen. Probiere doch mal meine Kürbis-Pancakes.

Wenn Du doch lieber erstmal bei den herzhaften Kürbis-Varianten bleiben möchtest, Ist mein Hummus-Rezept mit geröstetem Kürbis genau das richtige für Dich.

Kuerbis Hummus

Normales Hummus schmeckt mir nicht

Ich finde normales Hummus ziemlich langweilig und esse es nicht wirklich gern, nur wenn es richtig gut gemacht ist. Seit dem ich aber in Melbourne bin, kann ich nicht genug von Hummus bekommen. Mit eine simplen Extra, wie Kürbis, ist langweiliges Hummus Geschichte und schmeckt um Längen besser. Ich esse es zum Salat, als Snack mit Möhren oder löffel es gern auch mal so. Ich kann einfach nicht widerstehen.

Dank der Kichererbsen bekommt der Dip eine gute Portion Protein, gute Fette aufgrund des Olivenöls und Tahinis und eine besonders tolle Note + Vitamin B12 bekommt das Hummus, wenn Du noch etwas Hefeflocken/Nährhefe hinzugibst. Letzteres brauchst Du aber nicht unbedingt. Das Kürbis-Hummus schmeckt auch ohne ganz hervorragend.

Ich röste für das Rezept meinen Kürbis im Ofen. Dabei verliert er an Flüssigkeit. Du kannst den Kürbis natürlich auch kochen, dann benötigst Du aber eventuell weniger von den flüssigen Zutaten (z.B. vom Kichererbsenwasser).

Kürbis-Hummus Rezept

Kurbis Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen
3-4 EL Kichererbsenwasser
2 EL Olivenöl + etwas extra zum Rösten des Kürbis
1-2 EL Tahini (hohe Qualität; Es gibt einige die einen bitteren Geschmack haben & auf das Hummus übertragen)
175g Kürbis
2 Knoblauchzehen
1 EL Saft einer Zitrone
1 TL gemahlener Kümmel
1/2 TL Paprikapulver
1 TL Kurkuma
1 Prise Pfeffer
Salz

Optional: 1-2 EL Hefeflocken* (Nährhefe)

Zubereitung:

1. Heize Deinen Backofen auf 180° vor. Wasche und entkerne den Kürbis und schneide in Würfel. Gebe den Kürbis auf ein Backblech und beträufle die Würfel mit etwas Öl und gebe sie für 20 Minuten in den Ofen.

2. Während die Kürbiswürfel etwas abkühlen, gieße die Kichererbsen über einem Sieb ab und fange dabei das Wasser auf. Das brauchst Du später noch. Spüle sie kurz ab und lasse sie gut abtropfen.

3. Gebe nun alle Zutaten in einen Mixer. Fange dabei mit der geringeren Menge an flüssigen Zutaten und arbeite Dich ggf. hoch, sodass Du Dir Deine gewünschte Konsistenz zubereiten kannst. Eventuell benötigst Du auch mehr Wasser oder Öl als hier angegeben.

Wirst Du mein Kürbis-Hummus ausprobieren? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar und teile mir mit, wie es Dir geschmeckt hat.

4 comments on “Perfekter Herbst-Dip: Kürbis-Hummus mit Kurkuma”

  1. Liebe Julia,

    das Rezept klingt so gut und ich habe es sofort probiert. Leider ist mein Hummus bitter geworden. Weoißt du woran das liegen könnte? Ich habe gelesen, dass es daran liegen könnte das man das Olivenöl nochmal mechanisch bearbeitet und es deswegen besser ist die erst am Schluss unter zu heben?

    Ganz lieben Dank und liebe Grüße
    Lisa

    • Liebe Lisa,

      das kenne ich. Mir ist es auch schon passiert, dass mein Hummus bitter wurde. Ich denke es liegt oft am Tahini. Wieviel hast Du denn verwendet?
      Es sollte nicht zu alt sein und von guter Qualität. Ich habe mich früher immmer gefragt, warum so viele auf Tahini schwören und es über alles rüberträufeln, da meines damals extrem bitter war und ich es gar nicht mochte. Ich denke, daher war auch mein Hummus bitter. In Australien verwende ich wirklich tolles Tahini, was auch ich nun übers Porridge gebe und damit sogar backe. Es schmeckt gar nicht bitter.

      Auch verwende ich „unhulled“ Tahini. Die Schale wurde hier entfernt. Eventuell gibt es einen geschmacklichen Unterschied zwischen „hulled“ und „unhulled“ Tahini.

      Liebe Grüße
      Julia

  2. Ich stehe aktuell total auf Kürbis und bin eine kleine Verfechterin der saisonalen Produkte. Daher werde ich deinen Herbst-Dip unbedingt probieren und schauen was dazu passt. Danke für die Idee!

    Liebe Grüße

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