Porridge mit leckerem Nussmus Wenn man mich nach dem besten Topping für Porridge, Joghurt oder andere gesunde Desserts fragt, ist Nussmus ohne Frage mein absoluter Favorit.

Doch Nüsse sind teuer! Und Nussmus erst recht! Besonders, wenn man Erdnussmus nicht ganz so prickelnd findet und der Bauch auch nicht.

 

Gekauftes Nussmus ist viel zu teuer

Kokos-Haselnuss-Mus

Beim Kauf eines qualitativen Nussmus’ kann der Geldbeutel schon mal bluten. Ich bin aber auch ein kleiner Gourmet, wenn um gutes Essen geht. So habe ich gern mal 15€ (Ja, kein Witz!) für ein Glas Haselnussmus ausgegeben. Entsprechend sparsam bin ich damit dann auch umgegangen.

Nun ist Haselnussmus allerdings auch zum Liebling meines Freundes mutiert, der in Norwegen nicht wirklich das Glück hat dieses in seinem Land zu finden. Deshalb habe ich es ihm immer mitgebracht. Da ich jetzt allerdings zu meinem Freund in Norwegen gezogen bin, hatte ich ein (großes!!!) Problem. Schließlich kann ich mir das teure Nussmus ja nicht auch noch teuer einfliegen lassen.

Selbst ist die Frau und ich habe mich an mein eigenes Nussmus getraut. Nicht nur das! Ich habe es sogar noch verbessert, indem ich meine zweitliebste Nussvariante –die Kokosnuss- gleich mitverarbeitet habe. Kokosnussmus ist nämlich auch noch so ein Mus, was unglaublich schwer zu bekommen ist und etwas zu sehr den Geldbeutel reizt.

Die Kombination aus Kokosnuss und Haselnuss schmeckt unglaublich gut und musst Du unbedingt mal ausprobieren. In einem Mixer oder einer Küchenmaschine geht es innerhalb weniger Minuten ganz einfach. Schmeckt auch hervoragend in meinem gesunden Schokoladen-Haselnuss-Konfekt.

 

Das Rezept zu meinem Kokos-Haselnuss-Mus

Nussmuss auf Porridge

Zutaten:

  • 250g ganze Haselnüsse
  • 200g Kokoschips
  • Opt. 1 entsteinte Medjol Dattel

 

Zubereitung:

Heize Deinen Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vor.

Verteile die Haselnüsse auf eine Hälfte eines mit Backpapier belegtes Backblechs und röste diese für zirka 10 Minuten im Ofen.

Gebe nach acht Minuten die Kokoschips auf die andere Hälfte des Backblechs und röste diese für die restlichen zwei Minuten mit.

Lasse die Nüsse vollständig abkühlen. Optional kannst Du die Haselnüsse nun mit den Händen reiben, sodass die Schale abfällt. Ich habe das so gemacht, es ist allerdings kein Muss.

Gebe Die Haselnüsse und Kokoschips in einen Hochleistungsmixer (ich habe einen Vitamix) oder Küchenmaschine und verarbeite die Nüsse innerhalb von zirka 5 Minuten in ein Mus. Achte darauf, dass Dein Gerät und/oder die Nüsse zu heiß werden. Sollte dies der Fall sein, dann mache eine kleine Pause, damit sich das Öl nicht von der Masse trennt.

2 comments on “Bestes Nussmus – Kokos-Haselnuss-Mus ganz einfach selbstgemacht”

  1. Hallo Julia! Ich habe dein Kokos-Haselnuss-Mus bereits zum dritten Mal gemacht und bin so richtig auf den Geschmack gekommen. Als süße Alternative zwischendurch gibt es für mich – neben der klassischen Zartbitterschoki (am liebsten 85%ig) – nichts Besseres. Mein Favorit war bis jetzt das pure Haselnuss-Mus ohne Kokos, das blieb auch im Kühlschrank cremig. Für wie lange hält sich das Mus denn bei dir? Ich frage mich, ob eine Lagerung im Kühlschrank überhaupt notwendig ist? Vielen Dank für deine immerwährend tollen Inspirationen! Liebe Grüße aus Österreich, Franzi

    • Hallo liebe Franzi,

      ich bewahre mein Nussmus immer im Küchenschrank auf, da so einige Sorten im Kühlschrank doch etwas fest werden. Man kann, muss es aber nicht im Kühlschrank aufbewahren. Im allgemeinen hält sich das Nussmus bei uns realtiv lange, ist aber nach einem Monat spätestens aufgebraucht 😉 und ich finde, dass man es nicht zu lange rumstehen lassen sollte, da es mit der Zeit doch immer wahrscheinlicher wird, dass es ranzig wird bzw. die tollen Fettsäuren oxidieren.

      Ganz liebe Grüße
      Julia

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