Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Verisana. Verisana hat mir eine kostenlose Durchführung der Haarmineralanalyse ermöglicht und mir die passenden Nahrungsergänzungsmittel gesponsort.

Dein Koerper arbeitet fuer DichHeute soll mal wieder ein etwas persönlicher Post folgen. Einige von Euch wissen sicherlich, dass ich vor einigen Jahren mit der Hormonstörung PCOS diagnostiziert wurde. Und obwohl ich diese –laut Laborbericht vom Arzt- überwunden habe und keine Anzeichen von PCOS mehr festgestellt werden konnten, ist immer noch etwas im Argen bei mir.

Und das betrifft diesmal nicht meine „Lady-parts“. Alles deutet darauf hin, dass ich mein PCOS weiterhin gut im Griff habe. Ich habe meine Periode relativ regelmäßig (auch ohne Vitex) und ich denke ich kann auch einen Eisprung ausmachen, welcher oft bei PCOS nicht stattfindet.

 

Erschöpfung der Muskeln

 

Dennoch gab es in den letzten zwei Jahren nach dem Absetzen der Pille ein paar Dinge, die mir den Kopf zerbrechen und mich teilweise (in Episoden) sehr unwohlfühlen lassen. Von meiner Muskelschwäche und verringerten Regenration nach Trainingseinheiten (die in der Vergangenheit das normalste der Welt für mich waren) habe ich Euch bereits berichtet. Lies hier mein Artikel, warum Frauen Kohlenhydrate brauchen.

Die Muskelschwäche war so schlimm, dass mir selbst Yoga extrem schwer viel und mich ausgelaugt hat. Seit dem steht HIIT Training nicht mehr auf meinem Plan und wesentlich mehr Kohlenhydrate. Doch das Problem ist damit noch nicht ganz behoben.

 

Histaminintoleranz? Östrogendominanz? Nebennieren schwach?

 

Neben anderen Kleinigkeiten (z.B. mal mehr, mal weniger unreiner Haut), gibt es noch etwas Großes, was mich sehr belastet.

Es sind Episoden, in denen es mir wirklich gar nicht gut geht.  Episoden in denen ich extrem erschöpft bin. Hinzukommt, dass ich in diesem Episoden das starke Gefühl habe krank zu werden. Die Erkältung kommt aber nie. Meine Haut wird in diesen Episoden auch immer sehr entzündlich. Sie brennt, ist schuppig, gerötet und im Wangenbereich kommt es gehäuft zu ungemütlichen Pickeln. Ich konnte hier eine Verbindung mit histaminreichen Lebensmitteln herstellen.  Oder ist es Stress? Oder doch etwas ganz anderes? Ich wollte dieser Sache auf den Grund gehen und habe Verisana angeschrieben.

Meine wirklich liebe Kontaktperson bei Verisana hat mir die Haarmineralanalyse vor allen anderen Tests empfohlen. Die Analyse des Haares auf Mineralien lässt auf einiges schließen und kann sogar Hinweise geben, welche Hormondrüsen und Organe Unterstützung brauchen könnten

 

Was ist eine Haarmineralanalyse

 

schuld und selbstverantwortungJede unserer Zellen im Körper benötigt Mineralstoffe und Spurenelemente für die Ausführung und Aufrechterhaltung von Stoffwechselprozessen. Das gilt auch für die lebenden Zellen unserer Haarwurzeln. Diese lebenden Zellen verhornen jedoch und werden zu dem, was wir als unsere Haare kennen. So könnte man sagen, dass sie den Mineralstatus der Zellen konservieren und wir diesen analysieren können.

Im Monat wachen unsere Haare durchschnittlich 1cm. Für die Haarmineralanalyse werden die ersten 3cm (von der Kopfhaut!) verwendet und zeigen so für die letzten 3 Monate, mit welchen Mineralstoffen unsere Zellen versorgt wurden oder eben nicht.

Aber auch die Belastung mit Schwermetallen und anderen Toxinen kann festgestellt werden.

Der Überschuss oder Mangel eines Elements kann Ursache für viele Leiden sein und chronische Beschwerden hervorrufen. Daher kann schon eine Behebung des gestörten Mineralhaushalts Besserung des Wohlbefindens bringen und Symptome mildern. Dieses bespricht man am besten mit seinem Arzt oder Heilpraktiker.

 

Das Ergebnis meiner Haarmineralanalyse

Spurenelemente Haarmineralanalyse

Schaut man sich die vereinzelten Elemente in meiner Haaranalyse an, fällt nichts so großartig auf. Lediglich, dass alles (außer Kupfer) so ziemlich am unteren Rand des Normalen rumdümpeln.

Haarminerelanalyse - Toxine

Auch toxische Stoffe gibt es bei mir kaum.

Es reicht bei einer Haarmineralanalyse allerdings nicht aus, nur die einzelnen Elemente zu betrachten, da sie immer im Zusammenspiel mit den anderen arbeiten. Das wurde mir sehr schön von der internen Heilpraktikerin von Verisana erklärt, welches mir meine Ergebnisse erklärte und Handlungsempfehlungen gab (siehe Anmerkung!).

Verhaeltnis von Spurenelementen - Haarmineralanalyse

Daher ist es wichtig sich die Verhältnisse der Mineralstoffe zueinander anzuschauen. Diese sehen dann nicht mehr ganz so optimal bei mir aus. Auffällig ist der Überschuss an Kalzium (obwohl ich keine Milchprodukte zu mir nehme!) im Vergleich zu Magnesium und Kalium.

Zu viel Kalzium bzw. zu wenig Magnesium kann schlecht für das Herz-Kreislaufsystem sein und die Zellen allgemein daran hindern Magnesium (oder Kalium) in die Zelle zu lassen.

Magnesium ist aber sehr wichtig für die Muskelrelaxation, die Konzentration und spielt sogar eine Rolle beim Senken des Blutzuckerspiegels (Das ist auch wichtig für alle mit PCOS und Insulinresistenz).

Etwas auffälliger ist auch, dass Kupfer doch sehr hoch ist. Besonders im Verhältnis zu Zink und Eisen. Es sollte vier Mal mehr Zink im Körper vorhanden sein, als Kupfer. Ein Überschuss an Kupfer kann z.B. entzündliche Prozesse in Körper vorantreiben und spielt eine Rolle bei Histaminintoleranz (Histapenie) und Akne. 

Zink und Kupfer sind Gegenspieler. Genauso, wie Eisen und Kupfer. Daher ist für mich eine Erhöhung von Zink und Eisen (und eine Reduzierung von Kupfer) ratsam.

Zusätzliche Mineralstoffe

Bei den „zusätzlichen Mineralstoffen“ meinte die Heilpraktikerin nur, dass auch diese auffällig im unteren Feld bei mir liegen. Nur Wismut (oder Bismut) ist erhöht, was man wohl häufig bei Frauen beobachten kann, durch die ganzen Kosmetikprodukte, die wir verwenden.

 

Was kommt nun?

 

Eine Diagnose kann man von einer Haarmineralanalyse nicht erwarten. In Zusammenarbeit mit einem guten Arzt oder Heilpraktiker können die Mineralien im Haar allerdings Probleme im Stoffwechsel aufzeigen.

Manchmal reicht es schon allein aus den Mineralhaushalt auszubalancieren und chronische Symptome können dadurch gebessert werden. 

Aufgrund meiner Symptomatik und der Mineralanalyse wurde mir von der Heilpraktikerin empfohlen weitere Tests durchzuführen. Einerseits könnte ich abklären, ob eine Histaminintoleranz nachweisbar ist. Dies passiert im ersten Schritt meist eh durch ein Ernährungstagebuch, welches ich persönlich schon geführt habe und die Verbindung zu Histamin feststellte.

Andererseits könnte mein Mineralstoffwechsel darauf hinweisen, dass der Stoffwechsel allgemein gestört ist und eine Stoffwechselkrankheit vorliegt. Man riet mir zu einem HPU-Test, welchen ich bei meinem Besuch in Deutschland auch durchführen wollte. Der kam leider zu spät an und ich konnte ihn nicht durchführen. Dabei werde ich es erstmal belassen und mich auf die Ratschläge der Heilpraktikerin konzentrieren. Diese Tests kosten meist viel Geld, sind es meiner Meinung nach aber wert. Doch denke ich persönlich nicht, dass ich die Stoffwechselkrankheit HPU habe.  

Nahrungsergaenzungsmittel fuer die Nebennieren, Zink, Mangan, Vit C

Nahrungseränzungsmittel um Nebenniere und Schilddrüse zu unterstützen

 

Des Weiteren werden mir von Verisana drei Nahrungsergänzungsmittel gesponsort. Mein Mineralhaushalt deutet darauf hin, dass meine Nebennieren (unsere „Stressdrüse“) etwas Hilfe gebrauchen könnten. Dass diese nicht ganz so gut funktionieren, habe ich schon geahnt, da meine Stresstoleranz in den letzten Jahren sehr gesunken ist. Auch mein PCOS rührte damals von den Nebennieren –durch eine Erhöhung von DHEA-S. Lies hier mehr über die verschiedenen Typen von PCOS. Nebennierenextrakt mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen kann hier helfen.

Auch meine Schilddrüse soll wohl etwas Unterstützung nötig haben, da diese den (Energie)Stoffwechsel allgemein steuert. Dafür bekomme ich die Produkte Para-Pack und Adrenal Complex von Verisana.

Zusätzlich soll ich meinen Zinkkonsum etwas pushen. Auch Mangan täte mir gut. Daher bekomme ich das Produkt ZMC mit Zink, Mangan und Vitamin C.   

 

Magnesium mein Freund und Helfer auch bei PCOS

Auch Magnesium kann ich definitiv mehr vertragen, obwohl ich schon ein Magnesiumpräparate einnehme. Ich habe mir nun ein Produkt von hoher Qualität besorgt und die Dosis erhöht, was mir bisher sehr gut getan hat. Ich bin wirklich erstaunt, da ich urplötzlich wieder mehr Lebensmittel vertrage ohne das meine Haut sehr darunter leidet.

Allerdings habe ich das Training in der letzten Woche wieder runtergeschraubt. Das könnte auch einen großen Einfluss auf meine Hormone habe. Momentan gehen nur Yoga und Walks. Wie auch immer tut mir etwas Erholung und mehr Magnesium jedenfalls sehr gut.

Wenn Euch das alles interessiert (?) würde ich Euch gern mit auf meine Reise nehmen und berichten, ob die Supplementierung mir Spurenelementen bei mir etwas bringt und ich eine Besserung bei meiner Erschöpfung, Haut und Histaminintoleranz feststellen kann. Ich freu mich über Eure Kommentare und Fragen 🙂

 

(Anmerkung: Verisana liefert lediglich die Testergebnisse und keine therapeutische Beratung! Das Gespräch mit einer Heilpraktikerin wurde mit in Zusammenarbeit mit Verisana ermöglicht, ist aber in der Regel nicht möglich. Jedoch verfügt Verisane über ein großes Netzwerk an Heilpraktikern und kann daher einen passenden für Dich empfehlen).   

 

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