Apple Pie glutenfrei Apple Pie ist so typisch Amerikanisch und wird eher selten bei uns in Deutschland zubereitet. Dabei ist Apfelkuchen an sich doch sehr beliebt bei uns.

Mein Freund (Norweger) behauptet sogar, dass wir Deutschen zu allem Apfel servieren würden. Ob als Apfelsaft, Apfelmus oder Apfelkuchen. Wir sind eine Apfel-Nation! Das ist vielleicht etwas übertrieben, doch lieben wir unseren Apfel schon sehr, oder? Das ist schließlich unser Einheimisches Obst, was wir das ganze Jahr über und besonders in der kalten Jahreszeit immer parat haben.

Ich muss ehrlich sagen, dass es mal eine Zeit gab, da konnte ich keinen Apfelkuchen mehr sehen. Das war der Standardkuchen meiner Mama. Damals experimentierte sie noch nicht so viel rum, wie heute. Heute gibt es ihn nicht mehr so oft. Dabei habe ich meine Meinung zum Apfelkuchen natürlich wieder geöndert. Er ist einfach klasse, passt immer und will auch immer gelingen.

Apple Pie als amerikanische Tradition

Gesunder Apfelkuchen

Doch ganz so banal und einfach wollte ich es dann doch nicht. Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert. Apfeltarte zum Beispiel. Doch ich wollte schon immer mal einen typisch Amerikanischen Apple Pie backen.

Apple Pie verbinde ich nicht nur mit den USA. Wenn ich an diesen Kuchen denke, kommt bei mir gleich das Gefühl einem warmes Heim auf. Zuhause bei der Familie. Ich weiß nicht warum, gab es Apple Pie so nie in meiner Familie. Vermutlich entstand das Bild durch etliche Filme und Fernsehserien in Verbindung mit Thanksgiving.

Und wie es der Zufall nicht anders will, ist nächste Woche auch noch Thanksgiving. Nicht bei uns, aber das sollte uns nicht davon abhalten einen Kuchen zum Sonntagsmahl zu kochen. Allerdings sind die meisten Apple Pie Rezepte so gar nicht für Personen geeignet, die sich trotzdem gesund ernähren wollen bzw. kein Gluten vertragen. Deswegen habe ich meine eigene Variante entwickelt und habe mich dabei von Madeleine Shaw und ihrem Buch* inspirieren lassen.

Apple Pie Rezept

Gedeckter Apfelkuchen

 


Zutaten:

Für den Teig
300g Walnüsse
110g Kokosnussraspel
120g Datteln
3 Eier
1 gehäufter EL Butterschmalz
2 EL Honig
1 EL Zimt
Prise Salz
etwas Vanillepulver



Für die Füllung
3 große Äpfel
100g Chia Samen
3 EL Honig
1EL Zitronensaft

Zubereitung:
Den Backofen auf 150°C vorheizen.

Für den Teig die Walnusskerne im Standmixer sehr fein zerkleinern. Die restlichen Zutaten für für den Teig hinzugeben und zu einem Teig verarbeiten. Ist er zu feucht und klebt an den Händen gebe noch etwas glutenfreies Mehl hinzu. (Ich verwende Buchweizenmehl). Die 2/3 des Teiges zwischen zwei Streifen Backpapier zu einem Kreis ausrollen, der etwas größer ist, als die Form.

Eine Runde Pie oder Tarteform (mit losen Boden macht sich am Besten) mit etwas Butterschmalz einfetten. Ein Streifen Backpapier vom Teig abziehen und mit Hilfe des zweiten Streifens in die Form geben, so dass das Backpapier oben ist. Backpapier abziehen.

Für die Füllung alle Zutaten in den Standmixer geben und fein pürieren. Es sollte eine leicht cremige Masse entstehen. Kurz abschmecken und 10 Minuten quellen lassen. Danach ab auf den Teig.

Während die Füllung quellt, den restlichen Teig zwischen Backpapier zu einem Rechteck ausrollen. In 8 gleichmäßig breite Streifen schneiden und einzeln in einem Rautenmuster auf die Füllung geben.

Für zirka 30 Minuten im Ofen goldbraun backen. Danach abkühlen lassen und genießen.


Ich hoffe euch gefällt meine Variante des Apfelkuchen. Das Rautenmuster habe ich noch nicht perfektioniert und bedraf noch etwas Übung. Sendet mir gerne Fotos von euren Kuchen. Ich gespannt, wie er euch gelingt 🙂

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