5 gesunde gewohnheitenEs sind die kleinen Dinge im Leben, die einen großen Unterschied machen können. Jeder Tag ist anders und kann Überraschungen bereit halten. Schnell fühlen wir uns überwältigt und gestresst. Besonders dann werfen wir alles über Bord, was uns gesund hält. Wenn der Kopf nur so überquillt an Informationen, Aufgaben und Terminen, dann bleibt wenig Zeit darüber nachzudenken, was wir bewusst für uns selbst machen können, um diese stressige Zeit zu überstehen.

Gerade zum Ende eines jeden Jahres ist es besonders geschäftig. Einkaufen, die ganzen Parties auf Arbeit und mit Freunden und nicht zu vergessen die Jahresabschlüsse. Was uns dabei hilft besonders in diesen aufregenden Zeiten nicht vom „gesunden“ Weg abzukommen, sind Gewohnheiten.

Gretchen Rubin beschreibt wunderbar in ihrem Buch „Better than before“, dass wir zirka 40% unseres Verhaltens täglich wiederholen. Das sind unsere Gewohnheiten und somit formen sie einen großen Teil unseres Lebens. Wenn wir uns also bestimmte Dinge zur Gewohnheit machen, dann brechen wir mit diesen selten. Gewohnheiten behalten wir auch meistens in stressigen Zeiten bei. Doch anstatt aus Gewohnheit vom Bett zur Kaffeemaschine und von dort zur Arbeit zu hechten und wieder zurück, sind es die bewussten Gewohnheiten, die unsere Gesundheit stärken.

ungesunde Gewohnheiten

Ich stelle Dir heute fünf meiner gesündesten Gewohnheiten vor, die ich täglich mache. Sie sind fester Bestandteil meines Alltags und helfen mir gesund zu bleiben. Ich habe sie mir angewöhnt als eine Form der Selbstfürsorge.

1. Meditation

Jeden Morgen starte ich gleich. Viele reden von einer Morgenroutine. Auch ich, denke das diese eine Bereicherung eines jeden Alltags ist. Sie gibt Dir Fokus und lässt Dich immer gut in den Tag starten. Dabei kann diese Morgenroutine bei jedem anders aussehen. Zu meiner Morgenroutine gehört seit Anfang 2016 die Meditation. Sie beruhigt, fokussiert und lässt sich früh morgens nach dem Aufstehen am Besten durchführen, da unser Gehirn praktisch noch im Halbschlaf ist und nicht schon tausend Gedanken darin kreisen. Es wird Dir leichter fallen.

2. Wasser am Morgen

Ein weiterer Teil meine morgendlichen Routine ist das Trinken von einem Glas warmen Wasser. Viele von uns vergessen das Trinken über den Tag verteilt. Dabei ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr so wichtig. Nicht nur, dass unser Körper die Flüssigkeit braucht, damit der Kreislauf in Schwung kommt, auch Giftstoffe werden so besser aus unseren Körper transportiert. Morgens schreit unser Körper förmlich nach Flüssigkeit. Wir haben mindestens sechs oder sogar mehr Stunden nichts getrunken. Und wenn es Dir so, wie mir geht, dann ist der erste Gang am Morgen wieso zur Toilette. Also befindet sich noch weniger Flüssigkeit im Körper. Ein Glas Wasser gleicht das aus und Du hast schon mal ein Teil Deiner täglichen zwei Liter intus.

3. 30 Minuten Bewegen (plus Schwitzen)

Das ist nun nicht mehr unbedingt mehr ein Teil meiner Morgenroutine. Kann aber durchaus schon Mal vorkommen, dass ich diese Gewohnheit gleich schon am Morgen umsetzte. Ich mache kaum eine Ausnahme. Jeden Tag bewege ich mich für mindestens 30 Minuten und mache bewusst Zeit dafür. Nicht weil ich unbedingt Fett verbrennen möchte, sondern weil es mir einfach gut tut und sich großartig anfühlt. So sieht Bewegung in einer Woche ungefähr bei mir aus:

  • 3 Mal HIIT
  • 2-3 Mal Lauf oder Walk
  • eine 60-minütige & eine 90-minütige Yogaklasse (am Liebsten im Yogatribe)
  • Sonntags ein langer Spaziergang

4. To Do List am Abend

momentum-dashboard

Kreisen Deine Gedanken auch oft, sobald Du im Bett liegst? Eigentlich müsstest Du schlafen, damit Du morgen frisch und munter aufstehen kannst. Doch das ist einfacher gesagt, als getan. Mir hilft eine To-Do-Liste. Alles was erledigt werden muss oder ich nicht vergessen darf, kommt auf meine Liste. Ich schreibe diese gern in die Computerapplikation Momentum für den Webbrowser Chrome. Nicht nur, dass ich dort meine To-Do’s aufschreiben kann, auch ein schönes Bild und ein motivierender Quote begrüßen mich jeden Morgen. Du kannst Dir diese Dinge natürlich auch ganz simpel auf einen Notizzettel schreiben, welchen Du neben dem Bett bereithälst. Mit dieser Liste hilfst Du Dir dabei Dinge definitiv nicht zu vergessen. Du kannst also ganz in Ruhe abschalten und in einen tiefen Schlaf entspannen.

5. Dankbarkeit

Früher habe ich immer gedacht, was für ein Schwachsinn das ist: Dankbarkeitsübunge! Heute glaube ich fest an die Kraft solcher Übungen. Sie fördern den Blick auf das Positive im Leben und können wahre Wunder bewirken. Besonders wenn man mal einen schlechten Tag, Woche oder Monat hat, hilft diese kleine Sache enorm. Du kannst damit gleich schon am Morgen starten oder abends bevor Du zu Bett gehst. Überlege Dir drei Dinge, für welche Du heute dankbar bist. Das können ganz simple Dinge sein, wie zum Beispiel: „Ich bin dankbar dafür, dass heute die Sonne scheint“ , „Ich bin dankbar für meinen wundervollen Partner.“ oder „ Ich bin dankbar, dass mein Kissen so wunderbar duftet“. Es kann gar nicht einfach genug sein. Du lenkst Deinen Fokus so auf das, was Du hast und weg davon, was Du eventuell nicht hast. Diese Einstellung im Leben macht glücklicher.

meditation

Forme Deine eigenen Gewohnheiten

Die fünf Gewohnheiten sollen lediglich eine Anregung sein. Nicht alle meiner Gewohnheiten müssen Dir einleuchtend sein. Es ist viel wichtiger seine eigenen Gewohnheiten zu entdecken und in den Alltag zu etablieren. Jede Person ist anders und braucht ganz andere Dinge im Alltag, um gesund und glücklich zu sein. Was sind Deine gesunden Gewohnheiten? Teile Sie gern mit mir in den Kommentaren.

Bringe Gewohnheiten ganz einfach in Dein Leben

Manchmal fällt es leichter von Gewohnheiten zu sprechen, als sie umzusetzen. Gewohnheiten brauchen Zeit, um wirklich in den Alltag integriert werden zu können. Und welche Gewohnheiten sind überhaupt die Richtigen für mich?! Die Umsetzung kann wirklich schwer fallen. Dafür ist ein Health Coach da. Er hilft Dir dabei die richtigen Gewohnheiten für Dich zu finden und diese auch in den Alltag einzubinden. Schau Dir jetzt mein Health Coach Programm an und buche ein kostenloses Erstgespräch, um erfolgreich in das neue Jahr zu starten.

20 comments on “5 gesunde Gewohnheiten für jeden Tag”

  1. Liebe Julia, vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich mag Gewohnheiten sehr, da sie mir Halt und Struktur geben. Allerdings habe ich vieles vernachlässigt, bin nur noch müde und angespannt. Gerade die Bewegung fällt mir schwer und ist keine Gewohnt mehr. Obwohl sie mit gut tut. Dein Artikel hat mich motiviert, diese wieder mehr in den Fokus zu rücken. Liebe Grüße, Caro

  2. sehr schöner post! ich habe ds tatsächlich auch mit dem gedanken am abend.. alles schwirrt im kopf und man hat angst, dass mans am nächsten morgen vergessen hat. so schlafe ich aber schlechter ein und außerdem macht es mich verrückt. super idee die to do liste. ich mache das manchmal im laufe des tages aber wenn mans abends macht dann sind die gedanken vllt eher weg!
    danke für den tipp
    urlaubsgrüße aus dem hotel meran
    Claudia

    • Es kann wirklich Wunder bewirken am Abend noch mal die Gedanken zu ordnen und Dinge niederzuschreiben. Ich hoffe dieser Tipp hilft Dir besser einzuschlafen. Ich freue mich auf Deine Erfahrung 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Julia

  3. Momentum klingt ja mal mega spannend, das wäre vielleicht was für mich wenn ich im Mutterschutz bzw. der Elternzeit zu Hause bin! Auf der Arbeit haben wir leider keinen Chrome, deshalb kann ich ihn dort leider nicht nutzen. Aber da hab ich die Blöcke von odernichtoderdoch 🙂

    Wasser trinke ich auch jeden Morgen ziemlich direkt nach dem Aufstehen. Ich hab da aber auch grundsätzlich mega Durst. Ich weiß gar nicht, wie Menschen ohne Wasser morgens auskommen 😀

    Liebe Grüße
    Jenny
    http://www.fitandsparklinglife.com

    • Liebe Jenny,

      es freut mich, dass Du mit Momentum noch etwas neues entdecken konntest 🙂 Die Bilder sind einfach zu schön und die Sprüche motivierend. Und das mit dem Wasser und dem Durst…Same hier! Es muss einfach sein. Ich finde es mittlerweile schrecklich verreist zu sein, spät in einem Land anzukommen, die erste Nacht schlafen zu gehen und am nächsten Morgen keine Wasserflasche parat zu haben und aus der Leitung nicht trinken zu dürfen. Das ist so grausam 😀

      Liebe Grüße

  4. Ich lächle mich jeden Morgen an.
    Klingt vielleicht albern, aber ich mache mich morgens fertig und der letzte Blick in den Spiegel schenkt mir ein breites Lächeln. So sende ich mir selbst das Signal, dass heute ein guter Tag wird.

    Und so gehe ich dann auch aus dem Haus!

    • Das finde ich mal eine geniale und so kraftvolle Gewohnheit! Überhaupt nicht albern. Das nehme ich mir gleich zu Herzen und versuche dies auch zu tun. Vielen lieben Dank, dass Du es mit uns geteilt hast 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Julia

  5. Liebe Julia,

    oh wie toll, das Buch von Gretchen habe ich auch gerade angefangen! Die meisten Deiner Tipps befolge ich schon – Momentum ist aber eine super Idee, die ich noch nicht kannte. Das werde ich mir nochmal genauer anschauen.
    Auf ein produktives, glückliches, gesundes und entspanntes 2017! 🙂
    Liebe Grüße,
    Sandra (von Tracks and the City)

  6. Hi Julia,
    ich bin über deinen alten Blog hergekommen und finde den „neuen“ total schön!
    Besonders das mit der Bewegung muss ich mir mal langfristig angewöhnen – vor allem bei dem schlechten Wetter.

    Viele Grüße aus Wuppertal!

  7. Hallo,

    ein wirklich sehr schöner Post. Finde besonders die Gewohnheit „Dankbarkeit“ sehr schön und regt auch zum nachdenken an.
    Wenn ich jetzt nach meinen Gewohnheiten suche, dann ist, dass das ich jeden Morgen zum Frühstück die Zeitung lese.

    Liebe Grüße 🙂

  8. Ein toller Artikel, Julia.
    Ich war Leser deines alten Blogs und war aber lange Zeit etwas lesefaul, was Blogs betraf, umso erfreuter bin ich über den tollen Look und die vielen neuen Artikel. Dieser hier spricht mir aus der Seele und betrifft nahezu auch alle meiner täglichen Maßnahmen inclusive der Dankbarkeit, dazu habe ich mal ein Büchlein geführt 🙂

    Klasse

    Viele Grüße Poli

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