3 grunde keinen Salat zu essenSalat wird als die gesündeste Mahlzeit schlechthin angepriesen. Sie enthalten kaum Kalorien, dafür viel frisches Gemüse. Und obwohl das auf keinen Fall etwas schlechtes ist (denn viel frisches Gemüse ist gut für Deinen Körper und Deine Hormone!), ist Salat nicht immer die beste Lösung für Deinen Körper.

 

1. Salat an kalten Tagen ist ein No-Go

grunde keinen salat zu essenDas offensichtlichste gleich zu Anfang. Salat ist eine kalte Mahlzeit. Wenn Du, so wie ich, oft frierst und Dir allgemein schnell kalt ist, dann ist ein Salat nicht die beste Wahl für Dich.

In unserer Welt betrachten wir unser Essen meist oft nach Protein, Kohlenhydraten und Fetten und achten auf das ausgeglichene Verhältnis dieser drei Makronährstoffe. Salat ist super, da er uns kaum Kalorien, dafür aber Mikronährstoffe (das kommt auf das Gemüse drauf an) bietet.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) jedoch betrachtet man Nahrung oft losgelöst von Makronähstoffen und fokussiert sich eher auf den Effekt, den diese auf unseren Körper und unser Gemüt hat. So werden Qualitäten und Energien (wie Temperatur, Geschmack, Funktion) eingesetzt, um Lebensmittel zu beschreiben.

Daher wird im TCM empfohlen saisonal zu essen, da uns die Saison das gibt, was unser Körper braucht und oft auch verlangt.

Der Eisbergsalat und die Gurke wachsen normaler Weise nicht im Winter.  Außerdem sind diese von den Eigenschaften her eher kalt.

Unser Körper neigt im Winter aber dazu etwas inaktiver zu sein, um Energie zu sparen und sich warm zu halten. Warme Suppen, Eintöpfe oder im Ofen geröstetes Wurzelgemüse helfen unserem Körper sich warm zu halten und passen saisonal und energetisch einfach besser in die kalte Jahreszeit.

Aber auch an kalten Frühlings- oder Sommertagen würde ich mein Gemüse lieber erwärmen (z.B. Spargel, Karotte und Spinat).

salat

2. Bei Verstopfung eher kein Salat

In der Regel gilt, dass frisches Gemüse die Verdauung im Schwung hält. Das passiert aufgrund der Ballaststoffe und auch aufgrund des Wassergehalts in vielen Gemüsesorten. Doch jeder Körper ist anders und manche unter uns tut rohes Gemüse gar nicht gut.  

Wer unter Verstopfung leidet und oft rohes Gemüse isst, hat hier einen Grund das zu ändern. Je nach Konstitution kann der Körper mit rohen Gemüse einfacher oder nicht so einfach zu Recht kommen.

Manchen Salatessern fällt sogar auf, dass sie sich mit rohen Gemüse gar nicht ganz so wohl fühlen. Sie fühlen sich aufgebläht und als hätte der Magen eine Menge zu tun.

Auch ich kenne das Gefühl zu gut.

Besonders der Salat am Abend ist oft ein großes Problem. Daher gilt besonders am Abend auf Salat zu verzichten und eher warmes Gemüse zu essen, da die Verdauung in den späten Stunden meist träge ist.

Ich esse daher rohes Gemüse am Abend eher als kleine Beilage (wenn überhaupt; zirka eine Handvoll). Den Rest macht gekochter Brokkoli und Co. aus.

Wem es schwer fällt auf seinen Salat zu verzichten, der sollte diesen lieber zum Mittag essen, da die Verdauung damit oft besser zurechtkommt. Mit warmen Zutaten on top, wie bei meinem Salat mit gerösteten Gemüse, hat der Magen auch noch etwas wärmende Substanz.

3 grunde nicht salat zu essen

3. Iss kein Salat, wenn Du quirlig und schnell ängstlich bist (Vata-Dominanz im Ayurveda)

Ich finde es immer sehr interessant sich die Ernährungsweisheiten der eher nicht so konventionellen Medizin anzuschauen. Das hast Du bestimmt mit meinem Verweis auf TCM schon bemerkt. Doch auch Ayurveda ist sehr interessant und oft ziemlich akkurat.

Im Ayurveda schaut man sie die Konstitution des einzelnen Menschen an. Man unterscheidet hier drei Konstitutionen (Doshas: Vata, Pitta, Kapha), wobei alle drei Doshas immer in einer Person präsent sind (eine Kombination!). Doch meist ist eine bzw. zwei Doshas eher dominant.

Ist die Vata-Konstitution am stärksten ausgeprägt, sind diese Personen oft sehr zart, feingliedrig mit krausem Haar. Oft sind es kreative Menschen, welche enthusiastisch und sehr aufgeschlossen sind.

Nimmt das Vata-Dosha überhand, werden diese Personen oft nervös, ängstlich und die Verdauung kommt ins Stocken. Da diese Personen oft eher „luftig“ sind, tut ihnen „luftiges“ Essen oft nicht so gut. Das bedeutet, dass ihnen Salate nicht die nötige Substanz geben. Sie neigen zur Verstopfung, fühlen sich nicht geerdet, nervös und ängstlich.

PCOS - Symptome

Das bedeutet aber nicht, dass nur Vata-Typen eine Vata-Dominanz aufbauen können. Auch Menschen mit anderen dominanten Doshas können ins Ungleichgewicht geraten und Vata kann überhand gewinnen.

Um das hier nicht ausarten zu lassen, gilt allgemein, dass Salate bei nervösen oder ängstlichen Zuständen oder einfach nur bei dem Gefühl „den Boden unter den Füßen zu verlieren“ diese Zustände noch verstärken können. Warme Speisen mit z.B. Wurzelgemüse können wieder erden.

Außerdem bieten Salate zarten Wesen keine Substanz. Wer sehr dünn und zart ist, darf ruhig den Salat links liegen lassen und etwas mit mehr Substanz essen aka deftiger. Das muss aber nicht die Schweinshaxe sein.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*